Es war einmal ein Boot. Ein Segelboot. Schon etwas älter. Aus Holz. Es gehörte meinen Eltern Auf diesem Boot verbrachte ich, gemeinsam mit meinen Geschwistern, viele Sommer. Beim Segeln saß ich am Liebsten vorne vor dem Mast oder lag auf Deck, und schaute der Bugwelle hinterher (bei nicht so starkem Wind). Nichts war schöner, als an einem heißen Sommertag in hohem Bogen mit Arschbombe ins Wasser zu springen. Ordentlich spritzen musste es, was meinem Vater stets missfiel. Oder das Schwimmen noch vor dem Frühstück. Drei Wochen Urlaub auf der Insel Lieps im Schweriner Außensee - welch unbeschwerte Kindheit! An Regentagen wurde Galgenraten oder Stadt, Land, Fluss gespielt. Und wenn mir extrem langweilig war, habe ich mit viel Ausdauer die alten Beschläge aus Messing poliert.
Bis vor ein paar Tagen war es das älteste Boot auf dem Schweriner See. Jetzt wird es auf dem Ammersee in Bayern anderen Kindern zu schönen Erinnerungen verhelfen.
Danke, Otto Otto!
Samstag, 20. Juli 2013
Samstag, 20. April 2013
Hansestadt Lübeck
Gestern hatte ich am frühen Nachmittag einen Termin in Stockelsdorf (huch, hier habe ich mal ein Jahr lang gearbeitet - ist aber schon ganz lange her). Dort traf ich mich mit einem sehr netten Pärchen, um sie kennen zu lernen und über ihre Hochzeit, die ich fotografisch begleiten darf, zu sprechen. Das Areal rund um das Stockelsdorfer Herrenhaus ist im Sommer sicher traumhaft und in meinem Kopf entstanden sofort ein paar Ideen für das Brautpaarshooting.
Als Mitfahrzentrale bot sich mein lieber Ehemann an, der in Lübeck arbeitet. Es hieß früh aufstehen, so dass ich, nach heißem Tee im Baubüro, bereits gegen 8:30 Uhr durch die herrliche Altstadt von Lübeck stiefelte. An Resten der Stadtmauer entlang bis hin zum Burgtor, von hier aus in Richtung Heiligen-Geist-Hostpital (mag ich immer wieder gerne!) und Jakobikirche, gegen starken Wind ankämpfend durch Engelsgrube und straffen Schrittes auf die andere Seite zur Petrikirche. Ich ließ mich treiben, nahm selten den direkten Weg und landete schließlich rechtschaffend müde in der Campus Suite. Zum Glück, denn kurze Zeit später find es heftig an zu pladdern. Das Essen war lecker, der Tee heiß, ich hatte ein Buch dabei - perfekt!
Am Schluss bin ich dann noch auf die Aussichtsplattform der Petri-Kirche gefahren und habe Lübecks Panorama von oben fotografiert. Dann schnell wieder 'runter und in Richtung Holstentor geeilt, wo mein lieber Ehemann mich einsammelte und nach Stockelsdorf fuhr.
Genug der vielen Worte; hier gibt's die visuelle Version:
Als Mitfahrzentrale bot sich mein lieber Ehemann an, der in Lübeck arbeitet. Es hieß früh aufstehen, so dass ich, nach heißem Tee im Baubüro, bereits gegen 8:30 Uhr durch die herrliche Altstadt von Lübeck stiefelte. An Resten der Stadtmauer entlang bis hin zum Burgtor, von hier aus in Richtung Heiligen-Geist-Hostpital (mag ich immer wieder gerne!) und Jakobikirche, gegen starken Wind ankämpfend durch Engelsgrube und straffen Schrittes auf die andere Seite zur Petrikirche. Ich ließ mich treiben, nahm selten den direkten Weg und landete schließlich rechtschaffend müde in der Campus Suite. Zum Glück, denn kurze Zeit später find es heftig an zu pladdern. Das Essen war lecker, der Tee heiß, ich hatte ein Buch dabei - perfekt!
Am Schluss bin ich dann noch auf die Aussichtsplattform der Petri-Kirche gefahren und habe Lübecks Panorama von oben fotografiert. Dann schnell wieder 'runter und in Richtung Holstentor geeilt, wo mein lieber Ehemann mich einsammelte und nach Stockelsdorf fuhr.
Genug der vielen Worte; hier gibt's die visuelle Version:
Donnerstag, 7. März 2013
Weiterbildung
Was machen Fotografen eigentlich in der kühlen Jahreszeit? Sie fliegen in wärmere Gefilde oder streichen ihr Studio vielleicht?
Ich nutze den Winter, um Grundlagen zu festigen und mich weiter zu bilden. Sowohl theoretisch mit Fachbüchern und Bildbänden als auch praktisch bei Workshops, dem Ausprobieren von vorhandenem oder neuem Equipment sowie dem Austausch mit Gleichgesinnten.
So traf ich mich vor Kurzem zweimal mit Mike, um verschiedene Lichtsets (innen und außen) auszuprobieren: Entfesselt Blitzen mit einem oder mehreren Aufsteckblitzen, Beautydish, Softboxen, Fensterlicht, blitzdingsen gegen die Sonne usw.
Es hat riesigen Spaß gemacht und die Vorfreude auf die kommende Saison geweckt. Danke, Mike!
Samstag, 16. Februar 2013
Willkommen im Erdbeer-Wunderland
Nachdem ich Euch ausreichend mit einzelnen Aufnahmen angelockt habe, kommt hier nun ein ausführlicher Querschnitt unseres Besuches der 10. Eiszeit in Karls Erlebnishof.
Dort waren wir anlässlich Leas Geburtstag und haben uns, gemeinsam mit ihrer Freundin, einen schönen Tag gemacht.
Das diesjährige Thema der Eiszeit lautete: Willkommen im Erdbeer-Wunderland und somit bevölkerten bekannte Figuren wie Alice, die Grinsekatze, das weiße Kaninchen, der Hutmacher und und und die ca. 2.000 qm große Fläche. Das besondere in diesem Jahr war das rote Eis; man musste sehr aufpassen, da es enorm färbte, wenn man es anfasste.
So, genug der Worte; tretet ein in die Welt von Lewis Carroll:
Dort waren wir anlässlich Leas Geburtstag und haben uns, gemeinsam mit ihrer Freundin, einen schönen Tag gemacht.
Das diesjährige Thema der Eiszeit lautete: Willkommen im Erdbeer-Wunderland und somit bevölkerten bekannte Figuren wie Alice, die Grinsekatze, das weiße Kaninchen, der Hutmacher und und und die ca. 2.000 qm große Fläche. Das besondere in diesem Jahr war das rote Eis; man musste sehr aufpassen, da es enorm färbte, wenn man es anfasste.
So, genug der Worte; tretet ein in die Welt von Lewis Carroll:
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Mecklenburg-Vorpommern,
Rostock
Standort:
Rövershagen, Deutschland
Samstag, 29. Dezember 2012
Keksdesign vs. Fotodesign
In der Küche so kurz vor Weihnachten trafen sich die Künstler zu einem Wettstreit. Keksdesign gegen Fotodesign - jeder in seinem Metier ...
Fazit: Geruch und Geschmack sind fotografisch wohl ansehnlich, aber nicht konservierbar!
P.S. Die Kekse sind lecker!
Fazit: Geruch und Geschmack sind fotografisch wohl ansehnlich, aber nicht konservierbar!
P.S. Die Kekse sind lecker!
Montag, 26. November 2012
Im Gespensterwald
Dort wollte ich schon immer mal hin, in den Gespensterwald an der Ostsee. Ich hatte davon gelesen und auch Fotos gesehen. Gestern, nach dem Frühstück, kam die Frage auf, was die Familie so machen könnte an einem verregneten Sonntag. Da fiel es mir wieder ein. Also Google angeworfen, genau geguckt, wo der ist, die Familie überzeugt, Pfefferminztee gekocht, Kameratasche und Regenjacken ins Auto und dann ab nach Nienhagen, gelegen zwischen Rostock und Bad Doberan.
Also ich muss sagen, dass es sich absolut gelohnt hat. Nicht einmal der Regen störte, ganz im Gegenteil. Der Wald leuchtete förmlich, die Stimmung war einmalig. Und auf einmal hört der Wald auf und man steht am Meer - faszinierend! Und beim Steine sammeln am Strand verzogen sich plötzlich die Wolken und die tiefe Nachmittagssonne belohnte uns mit einem ganz eigenwilligen Licht auf der Fahrt quer durch das schöne Mecklenburg bis nach Hause.
Also ich muss sagen, dass es sich absolut gelohnt hat. Nicht einmal der Regen störte, ganz im Gegenteil. Der Wald leuchtete förmlich, die Stimmung war einmalig. Und auf einmal hört der Wald auf und man steht am Meer - faszinierend! Und beim Steine sammeln am Strand verzogen sich plötzlich die Wolken und die tiefe Nachmittagssonne belohnte uns mit einem ganz eigenwilligen Licht auf der Fahrt quer durch das schöne Mecklenburg bis nach Hause.
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